Verantwortlich für den Inhalt gem. § 7 Abs.1 TMG
HORST H E R R
Realschulrektor a.D.
78136 Schonach
07722/3301
Haftungsausschluss
gilt für alle Links und alle Infos von außen
(§§ 8-10 TMG)
Der Priester wird nicht von Menschen gewählt. Gott hat ihn berufen.
Er ist Mittler zwischen Gott und den Menschen.
Zusammen mit der apostolischen Sukzession
begründet dies das Weiheamt
und die hierarchisch-sakramentale Ordnung der Kirche.
Diese ist nun mal nicht basis-demokratisch,
sondern christokratisch; seit 2000 Jahren.
Und das Priestertum ist eben nicht nur Amt, es ist vor allem Sakrament!
Hier scheint in der
Priesterausbildung
schon seit Jahren Jahrzehnten einiges schief zu laufen mit schwerwiegenden Auswirkungen auf die Pastoral.
Ein Problem ist auch der Ausbildungsort, die Universitäten.
Lehre und Tradition werden kritisiert und abgelehnt
als restaurativ resp. autoritativ.
Gott könne eben nicht in der Welt handeln
Absolute Wahrheit gebe es ohnehin nicht
Und Moral sei zeitgebunden usw.usw.
Es sind zu oft Zweifler, gar Häretiker, die Theologie lehren,
- vorwiegend an staatlichen Universitäten, verbeamtet -
und mit ihren Weisheiten junge Theologiestudenten infizieren;
oft auch mit dem "Erfolg", dass diese sich, verunsichert,
anderen Studiengängen zuwenden.
Auch daher der Priestermangel, eine der Ursachen.
Priesteramtskandidaten, die bleiben, hören sich das an, sind überrascht, schlucken es oder sind angepasst
und geben es später weiter an eine verwirrte "Schafherde",
die mit Gott nichts mehr anzufangen weiß.
Zuviel Funktionalität, zuwenig Sakramentalität
Anderenorts gehen die Berufungen durch die Decke.
Dort steht Jesus, der Christus, im Mitteipunkt der Lehre.
Längst überfällig ist somit eine Hochschule für kath. Theologie.
. In Köln steht sie seit Jahren parat, die KHKT als Alternative
zu den Unis in Bonn und Münster.
Konkordate werden vorgeschoben in der Auseinandersetzung,
der Vatikan wirdbemüht,
dabei könnte es die NRW-Landesverfassung entscheiden.
MP Wüst, der Chef der schwarz-grünen Regierung, ist gefordert?!
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In der Tat ist eine neue (geänderte)
Priesterausbildung.
auf dem Weg
Enttäuschend
Die neue Grundordnung - "Ratio nationalis"
im Sinne des dt. synodalen Irrwegs,
beginnend mit
der unverschämt-dumme Eingangsfrage:
Braucht es das Priesteramt überhaupt?
Voraussetzung sei, dass die sakramentale Grundstruktur der Kirche
von den Gläubigen verstanden wird,
so der Fuldaer Bischof Gerber* als Kommissionsvorsitzender.
Wundert man sich?
Der röm. Katechismus wird zur Fußnote
Zuviele Aufgaben wurden einfach übertragen, an (nichtgeweihte) Laien.
Priester aber, die Jesu Lebensform nachahmen, sind keine Pfarrer mehr;
sie sind wie Diakone weisungsgebunden.
Es gilt das Eheverständnis des säkularen Staates
und die Homosexualisierung des Klerus wird ausgeblendet,
im Gegensatz zur
"Ratio fundamentalis" (2016) von Papst Franziskus,
die der Offenbarung, Liturgie und Lehre
eine fundamentale Bedeutung zumisst.
* Gerber, Bätzing u.a. im der DBK u.a.,Totengräber der röm. kath. Kirche?
Gründe genug,, dass aus der neuen Priesterausbildung nichts werden darf.