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HORST H E R R
Realschulrektor a.D.
78136 Schonach
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(§§ 8-10 TMG)
Christen leiden bekanntlich weltweit am meisten unter Verfolgung
wegen ihres Glaubens.
über 380 Millionen in nahezu 80 Ländern.
.
Es beginnt mit Nachteilen für die Familien, Plünderung von Geschäften, Kirchen werden niedergebrannt.Verbot deren (Wieder)-Aufbaus, Überfällen von christlichen Dörfern, Entführungen, Folterungen, Vergewaltigungen, erzwungene Konversion und Zwangsheirat, Sklaverei und Tod, auch wegen Gotteslästerung.
Schon vor 10 Jahren wurden in Libyen 20 Christen der koptischen Kirche
von Islamisten geköpft.
Hauptursache ist der zunehmende islamistisch-salafistische Fundamentalismus, gleichwohl auch Menschen islamischen und jüdischen Glaubens verfolgt werden; zahlenmäßig nicht vergleichbar. Nicht wenige suchen Zuflucht im Christentum.
Der sicherste Ort für Christen scheint derzeit das autonome Kurdistan (in Nord-Irak) zu sein, gleichwohl auch dort vor Jahren über 1000 Christen von islamistischen Fundamentalisten ermordet wurden, zahlreiche Geistliche und viele Kirchen zerstört wurden. Die Christen werden dort einem Ondit zufolge gleichberechtigt behandelt und einer hat es sogar als Minister in die Regierung geschafft.
Nicht vergessen werden darf der Völkermord an den Jesiden (2014) durch den sog. Islamischen Staat (IS); tausende Tote, unvorstellbare Grausamkeiten, hunderte Frauen bis heute in Händen der Islamisten.
Wer kümmert sich?
Juli 2025: Während des Gottesdienstes in einer griechisch-orthodoxen Kirche gab es 25 Tote und über 50 Verletzte durch einen Selbstmordattentäter. Und das in Damaskus, was die neue islamistisch geprägte syrische Regierung nicht zu verhindern wusste. Präsident Sharaa sprach von einer "abscheulichen Tat", immerhin.
Über den Frieden entscheiden Religionen, so heißt es.
Und Christen und Muslime glauben an den einen Gott,
kommen beide aus dem Stamm Abrahams,
beten, fasten, spenden.
Die Führer beider Lager sehen das Gemeinsame.
Leider stehen im Koran Passagen der Ablehnung und der Feindschaft gegenüber
nicht-islamischen Religionen, vorab des Christentums.
Müssen wir also unterscheiden zwischen Islam und Islamisten?
Wie wird es in Syrien weitergehen?
Religionsfreiheit ist schlechthin der Gradmesser für einen Rechtsstaat.
Es gab keine Zeit, in der mehr Christen verfolgt wurden als in der Gegenwart.
Unglaublich, dass 160 Christen 2023 von Islamisten ermordet wurden. Tatsache sind zunehmende die Menschenrechtsverletzungen seit Jahren bei Verlust der richterlichen Unabhängigkeit. Doch kein Medienhype hierzulande und auch von der Kirche wenig bis nichts.
Ein Martyrium in über 50 Ländern, u.v.a. in Afrika (Sudan, Eritrea, Nigeria!), dem Nahen und Fernen Osten, vor allem in Pakistan, Iran, Afghanistan und auch in China und Indien, gleichwohl dort nur 2,3 % Christen (30 Millionen) 80% Hindus gegenüber stehen. Und die befürchten Konversion zum christlichen Glauben, schicken aber ihre Kinder in christliche Missionarsschulen wegen deren höheren Bildungsstandards. Regierungschef Modi spielt dabei eine dubiose Rolle.
Weitaus schlimmer ist die Lage in
Nicaragua,
wo der Sandinist Ortega mit Ehefrau und sieben Kindern einen Polizeistaat
- planwirtschaftlich ruiniert -
errichtet hat, Banken und Medien kontrolliert, kritischen Journalismus und Meinungsfreiheit mit hohen Haftstrafen bedroht, einschl. Folter und Enteignung und vor allem die katholische Kirche verfolgt.
Und dieses Regime erlaubt sich, gegen Deutschland am IGH in Den Haag eine Klage einzubringen wegen Waffenlieferungen an Israel.
Nicaragua ist ein tief katholisches Land, mit Leon, der Stadt der 16 Kirchen, der Kathedrale, die zum Weltkulturerbe gehört und dem alljährlichen Fest der "Gnadenjungfrau" und einer Prozession, die über viele Stunden dauert mit Tausenden von begeisterten Gläubigen, wie geschrieben wird.
So waren die linkssozialistischen Sandinisten
dereinst die Hoffnung gegen die rechte Somozadiktatur.
Man versprach - wie immer - Freiheit und Demokratie
Man kam vom "Regen in die Traufe".
Christlicher Sozialismus, Befreiungstheologie
Papst Johannes Paul II. hatte schon immer davor gewarnt.
Und in Deutschland sammelten und spendeten die beiden großen Kirchen für Lügner, Betrüger und Verbrecher, wie man heute weiß.
Ein Geschichtsbeispiel - Lernt man daraus, endlich?1?
Sogar im hl. Land werden Christen (< 2%) weniger. Sie erwägen, das Land zu verlassen. Die Übergriffe sind vorwiegend den Ultraorthodoxen zuzuordenen.
Es reicht nicht! Bei der Eröffnung der Olympischen Spiele in Paris (2024) wird die Christenheit verhöhnt und verspottet; mit einer Parodie auf Leonardo da Vincis "Letztes Abendmahl" Millionen Christen beleidigt. Euphemistisch wird der faux-pas alsdann der griechisch-römischen Mythologie resp. der heidnisch-nordischen Götterwelt zugeschrieben. Die Kunst glaubt, sich alles erlauben zu können; wider den guten Geschmack und entgegen jeglicher Moral wird an die geköpfte Marie Antionette erinnert. Schade um Olympia, schade um Paris!
s. Olympia
Wen kümmert's? Unsere großen Kirchen? Hilsorgane wie "Kirche in Not"? Die Ampel hatte es jedenfalls nie auf der Agenda. Auch von der EU hört man nichts, dabei gehört Religionsfreiheit zu den zentralen Menschenrechten.
Humane Weltpolitik ?????!